Die Checkliste: So schreiben Sie erfolgreiche Pressemitteilungen!

Ein Zeitungsbericht ist immer noch die beste Werbung: Er ist kostenlos und verschafft einem Unternehmen glaubwürdige Präsenz in der Öffentlichkeit. Wen wundert’s, dass die Redaktionen mit Pressetexten überschwemmt werden.

Studien zeigen allerdings, dass mehr als die Hälfte der eingehenden Pressemeldungen direkt in den Papierkorb wandern. Das liegt an der täglichen Informationsflut, mit der Redakteure kämpfen müssen, aber auch an der fehlenden journalistischen Qualität und dem mangelhaften formalen Aufbau der Pressemeldungen. Umso wichtiger ist es, sich mit einer gelungenen Pressemitteilung positiv abzuheben.

Die folgenden Tipps unterstützen Sie dabei:

Pressemitteilungen: Bieten Sie genügend Nachrichtenwert

Pressemitteilungen sollten immer aktuelle Meldungen enthalten – das erhöht ihren Nachrichtenwert und somit die Wahrscheinlichkeit, dass der Text gedruckt wird. Anlässe, die Neues bieten und Ihre Zielgruppen interessieren, ergeben sich immer wieder: der Beginn eines neuen Großprojektes, ein Firmenjubiläum, die jährliche Bilanz-Pressekonferenz, Seminare mit bekannten Vortragenden, neue Vertriebskooperationen usw.

Pressemitteilungen: Wählen Sie eine aussagekräftige Überschrift

Die aktuelle Nachricht gehört in den Titel der Pressemitteilung, denn dieser entscheidet darüber, ob der zuständige Redakteur Ihren Text überhaupt liest. Das heißt: Fassen Sie in drei bis sieben Worten zusammen, was den Leser in der Pressemitteilung erwartet.

Beispiel: Ein Gartencenter stellt am 1. März einen innovativen Hochdruckreiniger vor. Der Titel der Pressemitteilung sollte weder lauten:„Schauen Sie am 1. März bei uns vorbei“ noch:„Weltneuheit im Gartencenter Wolfsberg“. Beiden Varianten fehlen wichtige Informationen – im Gegensatz zu dieser Version: „Premiere des XY-Hochdruckreinigers im Gartencenter Wolfsberg“. Das Datum können Sie auch an den Beginn des Fließtextes stellen.

In vielen Presse und Artikelportalen wir auch nach einem Untertitel gefragt. Dieser ist selten pflicht sollte aber immer mit angegeben werden.

Beantworten Sie die „W-Fragen“

Im ersten Satz erwartet der Redakteur Fakten, Fakten, Fakten. Er will wissen, wer was macht, wie, wann, wo und warum. Beantworten Sie diese „W-Fragen“ kurz und knapp – dadurch sparen Sie dem Redakteur wertvolle Zeit.

Beispiel: „Am 1. März präsentiert das Gartencenter Wolfsberg eine Weltneuheit: den ersten beheizten Hochdruckreiniger von XY.“

Pressemitteilungen: Schreiben Sie kurz und bündig

In den folgenden Absätzen können Sie dem Redakteur genauere Infos liefern:

  • Was ist das Neue an diesem Hochdruckreiniger?
  • Welche innovative Technologie verwendet er?
  • Wie viel wird er kosten?
  • Wer ist die Zielgruppe?

Aber Achtung: Auch hier sind keine ausschweifenden Erzählungen erlaubt. Bleiben Sie sachlich und betonen Sie den Mehrwert Ihres Produktes. Es geht darum, was Ihr Erzeugnis kann und nicht darum, was Sie sich von ihm erhoffen.

Alle wichtigen Informationen sollten im ersten Drittel der Pressemitteilung enthalten sein, gefolgt von ergänzenden Anmerkungen. Dann freut sich der Redakteur: Er kann den Text problemlos vom Ende her kürzen und ihn damit jedem Medium anpassen.

Wichtig für Veröffentlichhungen im Netz sind die Liks im Artikel, so sollte immer eine Detailseite zum Angebot verknüpft werden.

Liefern Sie Infos zur Firma

Fassen Sie die wichtigsten Fakten über Ihre Firma in einem abschließenden Absatz zusammen: Standort, Mitarbeiteranzahl, Gründungsjahr, Geschäftsbereiche usw. Diesen so genannten „Backgrounder“ müssen Sie nur einmal formulieren und können ihn – abgesehen von Aktualisierungen – bei jeder Pressemitteilung verwenden. Wichtig ist auch der Link zum Unternehmen.

Pressemitteilungen: Bleiben Sie sachlich

Eine Pressemeldung ist kein Werbetext. Auch wenn Sie noch so begeistert sind von Ihrem neuen Produkt oder Ihrer neu erbauten Werkshalle – schreiben Sie weder werblich noch unsachlich. Drücken Sie sich nüchtern und objektiv aus, übertreiben Sie nicht und schreiben Sie verständlich. Vermeiden Sie Fremdwörter und Fachausdrücke, formulieren Sie Ihre Sätze kurz und eindeutig. Ziehen Sie das Aktiv dem Passiv vor, so erhalten Sie einen dynamischen Text.

Sorgen Sie für Übersichtlichkeit

Als Faustregel gilt: Eine Pressemitteilung sollte auf eine A4-Seite passen, eventuell ergänzt um ein „Fact Sheet“ des Unternehmens. Verwenden Sie einen Zeilenabstand von 1 ½ Zeilen, gliedern Sie den Text in lesefreundliche Absätze und lassen Sie rechts rund 5 cm Platz zum Redigieren. Auch informative Zwischenüberschriften sind sinnvoll.

Vergessen Sie nicht, einen Ansprechpartner samt Kontaktdaten anzugeben. Und dieser muss jederzeit erreichbar sein – Journalisten schätzen es gar nicht, wenn sie sich erst durchfragen müssen oder an Mitarbeiter verwiesen werden, die nicht wissen, worum’s geht.

Keywords

Artikelportale und PR-Seiten fragen oft nach den Schlagworten zum Artikel um diese Thematisch einordnen zu können.

Hier ein Beispile für einen gute und einen schlechte Pressemitteilung: http://pressemitteilung.net/beispiel-fuer-eine-gute-und-schlechte-pressemitteilung

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